HERZLICH WILLKOMMEN IN BAD HONNEF – IM „NIZZA AM RHEIN“
HERZLICH WILLKOMMEN IN BAD HONNEF – IM „NIZZA AM RHEIN“
Alexander von Humboldt hatte Recht, als er unsere schöne Stadt zwischen Rhein und Siebengebirge als „Rheinisches Nizza“ bezeichnete. Er lobte das besonders milde und sonnige Klima, denn hier beginnt der Frühling früher als anderswo. In den Parks gedeihen die prächtigsten Mammutbäume nördlich der Alpen und in den Vorgärten blühen exotische Pflanzen.
Eingerahmt von Weinbergen und von „Vater Rhein“ und bewacht von der Burgruine Drachenfels, hat sich die Stadt mitten im Trubel des üblichen Rheintourismus ihre romantische Ruhe und Eleganz bewahren können.
Genießen Sie das besondere Flair und begleiten Sie uns in die schönsten Stadtteile und Viertel von Bad Honnef.

Von Bad Honnef am Rhein haben Sie den schönsten Blick auf den Drachenfels. Die ehemalige Kurstadt mit 25.000 Einwohnern liegt nur etwa 15 Autominuten südlich von Bonn in landschaftlich besonders reizvoller Lage im Naturpark Siebengebirge. Der historische Ortskern, die vielen idyllischen Ortsteile, der direkte Zugang zum Rheinsteig, das Siebengebirge und die einmalige autofreie Insel Grafenwerth machen die Stadt zu einem beliebten Ausflugsziel.
Malerisches Rhöndorf –
Kleiner Ortsteil mit großer Vergangenheit

Von Norden kommend am Fuße des Drachenfels begrüßt Sie der Stadtteil Rhöndorf. Besuchen Sie den historischen Ortskern mit den Fachwerkhäusern rund um den Ziepchensplatz.
Der malerische Ort hat einiges zu bieten. Von hier gelangen Sie direkt zum Rheinsteig. Oder Sie lassen sich nach einem Spaziergang durch die Weinberge, Rhöndorfs Gassen oder der Ersteigung des Drachenfels in einem der zahlreichen Cafés, Restaurants und Weinstuben verwöhnen. Genießen Sie bei regionalem Wein und rustikalen Köstlichkeiten das idyllische Ambiente des Ortes.

Sehenswert ist das historische Weingut Broel. Der heutige Winzerbetrieb stammt aus dem Jahre 1905. Die große Kelleranlage, Kelterhalle, Kontor und Fassküferwerkstatt sind weitgehend original erhalten und können besichtigt werden.
Unser Tipp: Im Herbst lädt Rhöndorf seine Besucher zum Weinfest ein. Traditionell wird auf dem Ziepchesplatz am ersten Septemberwochende gefeiert.
Konrad Adenauer –
„Der Alte“ von Rhöndorf

Bekannt wurde Rhöndorf über die Stadtgrenzen hinaus vor allem durch seinen prominentesten Mitbürger Konrad Adenauer – den ersten Kanzler der Bundesrepublik Deutschland.
Heute sind sein Wohnhaus und die ständige Ausstellung der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus über Leben und Werk „des Alten“, wie ihn
die Rhöndorfer liebevoll zu nennen pflegen, Hauptanziehungspunkt
für Besucherinnen und Besucher.
Der idyllisch gelegene Waldfriedhof mit dem Grab Konrad Adenauers ist sehenswert.

Rommersdorf / Bondorf –
Fachwerkidylle auf dem Weg zur Löwenburg


Bergseitig in Richtung Stadtmitte prägen romantische Gassen und Fachwerkhäuser den Charakter des Stadtteils Rommersdorf. Üppiger Blumenschmuck unterstreicht die Schönheit der historischen Bebauung.
Ein Ort für Maler und Fotografen und idealer Ausgangspunkt für einen Spaziergang durch das idyllische Annatal.
Der Zuweg zum Rheinsteig führt auch auf die Löwenburg, den Hausberg (455 m) von Bad Honnef. Historische Grundmauern aus dem Mittelalter, eine schöne Einkehrmöglichkeit und die atemberaubende Rundumsicht mit Blick auf Siebengebirge, Rheintal, Eifel und Westerwald sind Belohnung für den etwa eineinhalbstündigen Aufstieg.
Der „St. Anna Dom“ in Rommersdorf

Im Volksmund heißt die Kapelle „St. Anna-Dom“, weil der Erzbischof von Köln, Dr. Josef Frings, in den Kriegsjahren zeitweilig in Rommersdorf wohnte und einige Male in der Kapelle die hl. Messe feierte.
Im Altar Statue der hl. Mutter Anna mit ihrer Tochter Maria. Im Hauptschiff neugotische Himmelskönigin mit Kind. Drei Chorfenster aus farbigem Glasmosaik, 1922 Fritz Roderburg: Abraham begegnet Melchisedek – Kreuzigung – Christus mit Emmausjüngern.
Große Wurzelkrippe zur Weihnachtszeit seit 1993. Neue Pfeifen-Orgel 1996, Meisterstück von Harry Dix.
Rund um das Kurhaus –
Alte Pracht in neuem Glanz

An der Hauptstraße auf dem Weg zur Innenstadt ist im eleganten Jugendstil des Kurhauses und in der ruhigen Gediegenheit des Kurparks das Flair der Zeit zu erahnen, als Königin Sophie von Schweden zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts in Bad Honnef Hof hielt.
Die Edelhoff-Quelle im Kurpark sprudelt noch heute. Doch in neuer Zeit hat sich der Kurbetrieb in einen Seminar- und Kongressbetrieb gewandelt.
Aus Kurhaus, Kurpark und den angrenzenden ehemaligen Klinikbauten entstand der Seminaris Kongresspark. An den heilenden Eigenschaften des Wassers indes hat sich nichts geändert.
Rund um das Kurhaus flanieren Sie vorbei an den guterhaltenen und wunderschönen Villen aus der Gründerzeit.
Die Edelhoff-Quelle –
immer sehr zu empfehlen
Mit der Entdeckung der Drachenquelle begann 1897 die Entwicklung zum Heilbad. 1938 wurde die Mineralquelle auf der Rheininsel Grafenwerth erbohrt und 1968 die Edelhoff-Thermal-Quelle.
Dies verhalf der Stadt zur Anerkennung als Kur- und Badestadt. Zur Kur empfohlen bei Magen-, Darm-, Leber-, Gallen-, Stoffwechsel-, Herz- und Kreislauferkrankungen, Wirbelsäulenschäden und Übergewicht.
Die staatlich anerkannten Bad Honnefer Heilwasser aus der Mineralquelle Grafenwerth und der Thermal-Mineralquelle Edelhoff gehören nach vorliegenden Untersuchungsergebnissen nicht zum Durchschnitt hunderter deutscher Heilquellen, sondern gelten bei Fachleuten als Spitzenerzeugnisse der Natur.
Mit dem Pedelec auf Tour –
Ein Angebot der Stadtinfo

Genießen Sie einen Ausflug mit Rückenwind. Eine Tour durch die Ortsteile ist mit unseren Pedelecs ein besonderes Vergnügen.
Rufen Sie an und reservieren Sie Ihr Miet-Pedelec bei der Stadtinformation Bad Honnef unter Tel.: 0 22 24 / 9 88 27 46.
Innenstadt und Markt –
Bad Honnefer Lebensart: Einkaufen und Genießen

Der Mittelpunkt der Stadt – der Marktplatz – wird geprägt von der Pfarrkirche St. Johann Baptist, die um 1500 auf einem fränkischen Gräberfeld erbaut wurde. Umgeben von Fachwerkbauten aus dem 18. Jahrhundert, kann man an sonnigen Tagen unter Linden romantische Stunden verbringen. Die Gasthäuser – mit Außengastronomie – machen den Marktplatz zu einem gastronomischen Zentrum der Stadt. Von dort erschließt sich den Besuchern auch die Fußgängerzone der Innenstadt mit exklusiven und ausgefallenen Angeboten.

Bekannt bis weit über die Grenzen von Bad Honnef hinaus sind die beliebten Stadtfeste im Jahreskreis: „Fühl Dich Frühlich“, „Rosenfest“, „Schlemmerabende“ sowie der unvergleichliche „Martinimarkt“ sind Synonym für Lebensfreude, Gastfreundschaft und Aktivität des Einzelhandels und einer lebendigen Gemeinschaft.
Pfarrkirche St. Johann Baptist –
Mittelpunkt der Stadt
Die Pfarrkirche St. Johann Baptist hat einen auffallend schlanken spätromanischen dreigeschossigen Westturm. Turm und Scheidemauer zwischen Chor und Langhaus stammen aus dem 12. Jahrhundert.
Die gotische Anlage wurde als Hallenkirche in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts (Hauptteile des Chores) und am Beginn des 16. Jahrhunderts (Langhaus) erbaut. Über dem westlichen Joch des Mittelschiffes spannt sich ein Sterngewölbe. 1912 bereicherte man den Bau um drei Apsiden und ein Querhaus. Besonders eindrucksvoll sind das Sakramentshäuschen von 1494 und das Heilige Grab mit sieben Figuren unter einem reich verzierten spätgotischen Flachbogen (1514).

Die Tafeln an Bad Honnefer Sehenswürdigkeiten informieren über Wissenswertes und ermöglichen über einen QR-Code den Zugang zu weiteren Informationen im Internet. Ebenfalls erhältlich sind dazugehörige Faltpläne für die einzelnen Ortsteile, die kostenlos in der Stadtinformation bereit liegen.
Eine Aktion des Heimat- und Geschichtsvereins, der Bürgerstiftung und des KVV.
Insel Grafenwerth – Atmen Sie durch!

Wohl einer der schönsten Flecken am Rhein und ein ganz besonderer Teil von Bad Honnef ist die autofreie Rheininsel Grafenwerth. Zu jeder Jahreszeit bieten der im alten Rheinarm verankerte Aalschocker Aranka und der mondäne Jachthafen einen der schönsten Ausblicke vor dem sich in die Ebene ausdehnenden Rhein mit dem Drachenfels im Hintergrund. Restaurant und Biergarten laden zum Verweilen ein, auch um den in Wurfweite vorbeiziehenden Schiffen nachzuträumen.

Vorbei an den Schiffsanlegestellen der großen Rheinlinien führt die Promenade am Rhein entlang. Der Blick geht hin-über zu Insel und Kloster Nonnenwerth und auf der anderen Rheinseite nach Rolandseck und hinauf zum Rolandsbogen.
Das Freizeitbad Grafenwerth ist etwas ganz besonderes. Hier schlagen die Herzen von Familien höher.

Das Erlebnisbad bietet Spaß, Erholung und viele Attraktionen. Die einmalige Lage, üppige Vegetation, Sonnen- und Schattenflächen sowie das breit gefächerte Sport-, Gesundheits- und Wellnessangebot wie Tischtennis, Beachsoccer, Beachvolleyball, Mineralduschen, Barfußpfad und vieles mehr. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt und das Bad ist gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Für Besucher mit dem Auto stehen ausreichende Parkplätze zur Verfügung.

Die Minigolf-Anlage direkt neben dem Freizeitbad besteht aus 18 Bahnen und ist als Sportanlage konzipiert, auf der auch Wettbewerbe ausgetragen werden können. Übrigens sind alle Bahnen mit einem Schlag zu schaffen, aber bisher hat noch niemand während eines Durchgangs alle Bahnen jeweils mit einem Schlag geschafft. Diese Herausforderung zu meistern, ist noch offen.
Reif für die die Insel?
Grafenwerth. Die Bad Honnefer sagen einfach „Die Insel“. Hier wird Freizeit groß geschrieben. Viel Raum für Erholung, Veranstaltungen und aktive Freizeit bieten das einmalig gelegene moderne Inselfreibad, Tennisplätze, Freiflächen zum Ballspielen und Boule, Minigolf, Spielplatz und Spielflächen für Kinder, Tischtennis, Basketball das Inselcafé und der Biergarten direkt am Strom.
Vielfalt in Selhof –
Bildung, Sport und Kultur

Im altgewachsenen Ortsteil Selhof treffen Bildung, Kultur und beschauliches Wohnen aufeinander. Hier sind Tradition und Innovation kein Gegensatz. Jung und Alt fühlen sich zu Hause und die Gemeinschaft wird groß geschieben.
Nicht nur die Basketball Talentschmiede Gymnasium Schloss Hagerhof mit dazugehörigem Internat ist hier beheimatet. Besonders im „DragonDome“ der Sporthalle Menzenberg kommen Basketball Fans bei den Spielen des Zweitligisten SOBA Dragons Rhöndorf auf ihre Kosten.

Die Jugendherberge zählt zu den schönsten des Landes. Direkt „nebenan“ durch das Mucherwiesental führt der Rheinsteig als beliebter Wanderweg von Bonn nach Wiesbaden.
Sehenswert ist auch das Simrock-Haus Parzival. Es liegt in direkter Nachbarschaft zum ehemaligen Weingut Menzenberg.
Das Mucherwiesental
Das Mucherwiesental am Ortsausgang in Richtung Aegidienberg gelegen, ist eine Traumkulisse für Natur- und besonders Pferdeliebhaber(innen). Idyllische Wiesen und leichte Hänge sind die Kulisse für die sanfte Vorbereitung auf den Anstieg zum Himmerich (366 m) der zum großen Teil über den Rheinsteig führt. Mit Rad oder dem Pedelec bietet sich von hier eine schöne Tour über den Servatiusweg nach Aegidienberg an.
Auf der Höhe –
Wander, Biken und Reiten
Die Schmelztalstraße verbindet die Talgemeinde von Bad Honnef mit Aegidienberg, das sich mit 13 Dörfern an den östlichen Ausläufern des Siebengebirges ausbreitet. Auf dem Weg zu dem Stadtteil mit besonderer Wohnqualität (Richtung Autobahn A3 Köln-Frankfurt) laden zahlreiche Parkplätze zu Wanderungen im Siebengebirge ein.
Auf dem Weg durch das Schmelztal (L144) begrüßt Sie kurz vor dem Aegidienberger Ortsteil Himberg (Wanderparkplatz am Servatiushof) und Nahe dem idyllischen Logebach die Servatiuskapelle.
In der malerischen Landschaft hat sich Aegidienberg mit dem Gangpferdezentrum der Familie Feldmann zu einem Dorado des Islandpferde-Reitsports entwickelt und ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt.
Nicht nur Liebhaber des Reitsports kommen hier auf ihre Kosten. Aegidienberg ist idealer Ausgangsort für Wanderer und Freizeitsportler.
Hier tanken Sie auf. Besuchen Sie uns auf Ihrer nächsten Autobahntour auf der A3. Die Ausfahrt 34 Bad Honnef weist den Weg zum kleinen Urlaub zwischendurch.
Servatiuskapelle auf dem Weg nach Aegidienberg
Die Kapelle geht auf die spätromanische Zeit zurück. Sie wurde mehrfach von Grund auf instand gesetzt, so 1752, 1951, 1980. Die Kapelle ist dem HI. Servatius geweiht.
Die Honnefer gelobten am Ende des Mittelalters, zum Dank für das Erlöschen der Pest, jährlich eine Prozession zur Servatiuskapelle zu machen. Deswegen zieht bis heute am 1. Sonntag im Mai und am 1. Sonntag im September eine Sakramentsprozession von der St. Johann Baptist Kirche in Bad Honnef zur Kapelle.
Mit freundlicher Unterstützung:








