Evangelische Kirche, Erlöserkirche

Die Erlöserkirche wurde zusammen mit dem nebenstehenden „Alten Pfarrhaus“ 1899/1900 im neoromanischen Stil nach den Plänen des Herborner Architekten Ludwig Hofmann erbaut, nachdem Kaiser Wilhelm II. eigenhändig die Pläne der Turmspitze umgestaltet hatte. Der Altarraum wurde 1960 verändert und die Fenster wurden durch den Münchner Künstler Helmut Ammann neu gestaltet. Sie zeigen für Kirchenfenster ungewöhnliche Szenen aus dem Alten und Neuen Testament. Die Orgel mit 21 Registern wurde 1962 von der Berliner Orgelbauwerkstatt Karl Schuke errichtet. Neben der Erlöserkirche befindet sich das Evangelische Gemeindehaus, das 1994 durch Architekten der „Planungsgruppe Stieldorf“ erbaut wurde.

An der Luisenstrasse, unmittelbar neben dem Kurpark und in Sichtweite zum Kurhaus findet sich die Evangelische Kirche, die seit 1997 Erlöserkirche heißt. Von der Ecke Luisenstrasse, Weyermannallee eröffnet sich ein malerischer Blick auf Turm und Kirchenfront des neoromanischen Gebäudes, hinter dem sich ein Gemeindehaus in moderner Stahlkonstruktion kontrastreich abhebt. Wegen der idyllischen Lage besonders bei Brautpaaren von nah und fern beliebt, bietet sie etwa 500 Kirchenbesuchern Platz.
Die Pläne des Herborner Architekten Ludwig Hofmann waren, nachdem der damaligen deutsche Kaiser Wilhelm II eigenhändig die Turmspitze umgestaltet hatte, 1900 verwirklicht worden. Die vier Glocken: Freudenglocke, Treueglocke, Friedeglocke und Heimatglocke, abgestimmt mit den Glocken der katholischen Kirche, laden ein zum Gottesdienst.
Der Ankommende erblickt über dem Portal in Stein gemeißelt Eule, Löwe und Fuchs. Sie erinnern daran, daß in diesem Gotteshaus Nacht, Macht und List keine Bedeutung haben sollten. Ob der Adler auf dem Giebel ein Symbol der Schutzherrschaft darstellt, die Kaiserin Auguste Victoria für diesen Bau übernommen hatte oder ein Symbol der Kirche an sich, bleibt umstritten.
Im Inneren, das in der Woche zum Gebet geöffnet ist, schaffen die romanischen Bögen und die dezente blau gehaltene Tonnendecke eine Atmosphäre der Geborgenheit .
Der Altarraum wurde 1960 durch Vergrößerung der Fenster, durch neuen Altar, Kanzel und Taufbecken verändert. Die Fenster des Münchner Künstlers Helmut Ammann stellen in der Mitte die Verklärung Christi dar mit Mose und Elia links und rechts – Symbole der Ankunft des Messias – und den drei Jüngern, das linke Fenster zeigt Szenen aus dem Alten Testament , das rechte den verkündigenden Jesus, den feiernden und Mahl spendenden Jesus und die Verkündigung der Auferstehung.

Ansprechperson: Andreas Roschlau (Öffentlichkeitsbauftragter)
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